Der Märit-Sonntags-Brunch – Restaurant ecluse, Biel

In der Bieler Frühstücksszene geht was. Und als, ja, ich glaube, ich darf dieses Wort verwenden, eingefleischte Bielerinnen freut uns das sehr. Denn nun könnt ihr auch im Restaurant ecluse (beim Elfenaupark) am Sonntag frühstücken gehen. Schon laaange haben wir uns gedacht, dass grad dieses Restaurant einen tollen Ort zum Brunchen hergeben würde. Unter anderem wegen dem schönen Garten. Wir besuchen das Restaurant aber an einem dieser feucht-grauen Sonntage im November, was uns eher nach drinnen zieht. Aber auch dort fühlt man sich in unseren Augen wohl; zwischen Holztischen und der dezenten Einrichtung. Wir sind gespannt und wollen den sogenannten Märit-Sonntags-Brunch probieren, den wir bis anhin nur auf dem ecluse-Instagram-Kanal gesehen haben. Ganz kurz vorneweg: die aufgebaute Winterlandschaft draussen gehört zum Konzept «Chez Francis». Mehr dazu auf der Website (Link siehe Gut zu wissen).

Wir scannen den QR-Code auf dem Flyer und kommen so zum ganzen Brunchangebot. Was uns sofort auffällt und wir gut finden: es ist für alle Brunchgeschmäcker etwas dabei. Für die, die gerne etwas Warmes und sozusagen «Deftigeres» zum Sonntagsbrunch mögen, bestellen sich zum Beispiel den Sonntagsbraten für 43 Franken. Oder vielleicht doch den Sonntagsfisch für 39 Franken? Für die fleisch- und fischlosen Esser*innen wäre es dann vielleicht das Sonntagsvegi (heute Serviettenknödel) für 29 Franken. Allesamt mit Gemüse und Beilagen (saisonal). Sofern ihr mehr darüber lesen möchtet, welche Produkte im ecluse verwendet respektive welches Konzept dahinter steckt, siehe ebenfalls «Gut zu wissen». Für Simone und mich ist die Wahl klar. Wir sind beide eher die klassischen Brot-Konfi-Müesli-Esserinnen.

Beim Märit-Sonntags-Brunch für 36 Franken bekommen wir serviert: ein Heissgetränk, Brot/Zopf von der Bäckerei La Brioche in Orvin, diverse Aufstriche wie hausgemachte Konfi, Honig und Butter, saisonale Früchte, Joghurt, Granola, eine Käseauswahl (von Jumi in Bern), frisch geschnittener Aufschnitt (unter anderem von der Boucherie Junod in La Neuveville) und saisonaler Saft. Wer möchte, der kann sich diverse Sachen zusätzlich bestellen. Zum Beispiel ein Eiergericht für 7 Franken (bei uns war es ein Spiegelei auf einem Spinatbeet mit Trüffel) oder einen Kräuterhummus für 4 Franken. Und weil Sonntag ist, gönnen und probieren wir je ein Glas vom naturtrüben Schaumwein aus der Weinkellerei Hasler in Alfermée. Wir sind zufrieden und bleiben noch etwas sitzen.

Gut zu wissen

Im 2002 wurde das geschichtsträchtige Haus (früher eine Kompassfabrik) in ein Restaurant umgebaut. Es gab bis anhin mehrere Pächter; seit Anfang 2021 sind es Laura Stauffer und Sandro Bianchin. Die beiden führen auch das «Lokal» und das «Sauvage» in Biel. Sie und ihr Team haben die ecluse sanft umgebaut und sich ein tolles Konzept überlegt: nachhaltige Produkte aus 50 Kilometer Entfernung rund um das Restaurant ecluse verwenden und diese Produkte im Sinne der Kreislauf-Wirtschaft verarbeiten (mehr zur ecluse-Philosophie auf der Website).


Restaurant ecluse, Schüsspromenade 14D, 2501 Biel/Bienne

www.ecluse-biel.ch

032 510 11 09

info@ecluse-biel.ch

Öffnungszeiten

Dienstag bis Freitag: 11.30 bis 14 Uhr & 17.30 bis 00.30 Uhr

Samstag: 18 bis 00.30 Uhr

Sonntag: 11 bis 17 Uhr (warme Küche bis 16 Uhr)


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